9.10.2020 Eva, Anfang 50, Coaching

13 Okt

Bsp. einer Reinkarnationssitzung zum Thema Familiendynamik

Die Klientin kommt schon lange zur Supervision. Das Thema Reinkarnation liegt in der Luft. Heute gehen wir es an. Zufällig als Hausbesuch, was sicher eine andere Grundstimmung schafft.

Nach der Einleitung stellen sich zwei Bilder ein. Ein zierlicher Ring mit weißen Diamanten und die Rheinebene, das Thema Westen.

Die Bilder entfalten sich. Es taucht ein Mann auf, teuer gekleidet (französisch), er trägt eine Perücke, er schwitzt,  könnte 17./18. Jahrhundert sein, die Gegend spielt am Schönbuchrand bei Herrenberg, er läuft sehr gelassen vor sich hin, hat einen braunen Hund dabei, einen Dackel, einen Jagdhund, ohne jede Spannung, sehr relaxed, er läuft an Mönchsberg, an Kayh vorbei, er wartet dann in der Nähe einer Bank, wohl auf eine Frau, er spielt und streichelt seinen Hund, die Bilder stocken etwas, ich vertiefe, indem ich ganz leicht die Stirn berühre, es stellt sich eine Frau ein, die auf dem Weg zu ihm ist, auch sehr teuer gekleidet, schon etwas älter, der Hund bellt, freut sich, als sie kommt, scheint sie zu kennen, unklar, in welcher Beziehung die beiden stehen, sie könnte die Schwester sein, vielleicht Nonne, sie hat ein starkes Interesse an ihm, sie bringt ihm ein Schriftstück, eine Akte mit, nun entfaltet sich ein Konflikt, sie will die Akte wieder zurück nehmen, sie bringt sich sonst in Gefahr, er braucht sie und will sie mitnehmen, ich lasse die Klientin in ihren Körper spüren, sie verspürt große Spannung, wir ändern die Perspektive, sie stellt sich vor sie sei die Akte, eine große Hand liegt darauf und faltet sie zusammen, der französisch gekleidete Mann hat es in der Hand (symbolisch), er kann entscheiden, er nimmt die Akte an sich und wendet sich nach Westen, nach Frankreich, kurz tauchte das Bild einer Guillotine auf, Gefahr droht, das Schriftstück hilft ihm, die Frau verweilt noch, hat Sorge, wie geht es ihr ohne das Schriftstück, undeutlich im Hintergrund ein älterer Mann, Beziehung unklar, er beschützt sie, irgendwann geht sie nach Hause, Richtung Rottenburg/Neckar, und kommt zu einem wohlhabenden Haus, wo deutlich wird, sie hat etwas zu sagen, das Körpergefühl hat sich völlig verändert, die Spannungen sind verschwunden, mittlerweile ist eine Stunde vergangen, die Konzentration lässt nach, wir leiten aus. Kurz war der Ring noch einmal aufgetaucht, was er mit der Geschichte zu tun hat bleibt unklar. Bleibt einer anderen Session vorbehalten.

Das Haus, in dem die Session stattfindet ist ein umgebaute Scheune, plötzlich knackt es ganz laut, fast ein Poltergeistphänomen, so laut habe es noch nie geknackt, die Klientin fühlt sich nach der Reinkarnation sehr glücklich, ein Gefühl, sich selbst begegnet zu sein, die Perspektive war nicht die einer Einzelperson, sondern ein Geschehnis, bei dem sie sich den einzelnen Momenten stark annähern konnte, neben dem Modell der Reinkarnation gibt es ja noch das Modell der Akashachronik, die Vorstellung von einem übersinnlichen „Buch des Lebens“, das in immaterieller Form ein allumfassendes Weltgedächtnis enthält. Zugriff auf diese Chronik hat jeder in gewisser Weise, der eine mehr, der andere weniger, durch Hypnose induzierte Trance hilft dabei. Auf eine Art haben wir Karma Clearing betrieben. Die Bilder lösen Gefühle/Spannungen aus, wir bearbeiten sie, schauen genau hin und lösen sie auf.